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Grundsteuer

Allgemeine Informationen
Die Grundsteuer ist eine Realsteuer (auch Objektsteuer genannt). Sie knüpft an das Eigentum, die Beschaffenheit sowie den Wert eines Grundstücks an. Sie wird von der zuständigen Stelle erhoben, auf deren Gebiet der Grundbesitz liegt. Steuerpflichtig ist der im Inland liegende Grundbesitz.   Grundbesitz sind
  • land- und forstwirtschaftliches Vermögen (Grundsteuer A),
  • Grundvermögen und Betriebsvermögen (Grundsteuer B).
Dem Finanzamt obliegt die Bewertung der einzelnen Objekte. Der Einheitswert bildet die Grundlage für den Steuermessbetrag. Die zuständige Stelle beschließt mit der Haushaltssatzung den Hebesatz und erlässt den Grundsteuerbescheid. Der Steuermessbetrag multipliziert mit dem Hebesatz bildet die zu entrichtende Steuer. Liegt vom Finanzamt kein Einheitswertbescheid vor, kommt die Ersatzbemessung zur Anwendung.
An wen muss ich mich wenden?

Die Erhebung der Grundsteuer für die Mitgliedsgemeinden obliegt der Samtgemeinde Jesteburg.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden keine Unterlagen benötigt.

Welche Gebühren fallen an?

Es ist nur die reine Grundsteuer zu zahlen, Bearbeitungsgebühren oder ähnliches fallen nicht an.

Hebesätze:

Grundsteuer A (agrarisch - für Grundstücke der Landwirtschaft)

Jesteburg 330 v.H.
Bendestorf 300 v.H.
Harmstorf 300 v.H.


Grundsteuer B (baulich - für bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude)

Jesteburg 460 v.H.
Bendestorf 390 v.H.
Harmstorf 300 v.H.

Zahlungsarten
  • Barzahlung
  • Überweisung
  • Lastschrift
  • Dauerauftrag
  • EC-Kartenzahlung
Welche Fristen muss ich beachten?

Fristen sind nicht zu beachten.

Rechtsbehelf

Gegen diesen Bescheid können Sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage bei dem Verwaltungsgericht Lüneburg, Adolph-Kolping-Straße 16, 21337 Lüneburg, schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle erheben.

 

Die Klage kann auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts erhoben werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet sein. Es muss mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 55a Absatz 4 VwGO eingereicht werden. Die für die Übermittlung und Bearbeitung geeigneten technischen Rahmenbedingungen bestimmen sich nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) vom 24.11.2017 (BGBl. I S. 3803).

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite www.justiz.de.

Was sollte ich noch wissen?

Unsere Grundsteuerbescheide sind Mehrjahresbescheide. Diese werden also nur noch verschickt, wenn sich Änderungen ergeben.

Letzter Mehrjahresbescheid:

--> Jesteburg: 28.01.2013 (bzw. Grundsteuerbescheid
      zusammen mit Hundesteuer = 25.01.2018)   

--> Bendestorf: 22.01.2019

--> Harmstorf: 27.01.2015

 

BEI HAUSVERKAUF:

Die steuerliche Umschreibung durch das Finanzamt Buchholz i.d.N. erfolgt jeweils auf den 01.01. des auf den Verkauf folgenden Jahres (maßgebend: Tag der Übergabe). § 17 Grundsteuergesetz i.V. mit § 22 Abs. 4 Ziffer 1 Bewertungsgesetz

Beispiel:

Verkauf: 20.12.2017
Übergabe: 25.02.2018
Umschreibung: 01.01.2019

Der bisherige Eigentümer (Verkäufer) hat daher nach den Vorschriften des Grundsteuergesetzes noch die gesamte Grundsteuer des Jahres, in dem der Eigentumswechsel stattfindet, zu entrichten.

Der Verkäufer kann aufgrund privatrechtlich im Kaufvertrag geregelter Vereinbarung die Grundsteuer von dem neuen Eigentümer (Käufer) ab dem Zeitpunkt der Übergabe des Grundstücks privat anfordern oder vereinbaren, dass der Käufer die Grundsteuer selbst überweist.

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